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Tag 2: Innsbruck - Feldkirch

Die Nacht war kurz und ich hab es grade geschafft vor 11:00 auszuchecken. Es war dann doch 1:00 geworden und damit war vor 9:00 nicht mit mir zu rechnen. Tanken musste ich auch noch. Immerhin schaute dann beim tanken die Sonne auch wieder zwischen den Wolken hervor.

Also noch ein bisschen sonnen, bevor ich mich auf den Weg mache. Erste Station war Imst. Ich wollte eigentlich noch einen Pass (Fernpass?) auf dem Weg mitnehmen, doch es staute sich schon auf dem Weg dorthin. Also ließ ich es bleiben. Über Landeck ging es dann weiter Richtung Silvretta. Bis dorthin war auch alles trocken geblieben, wenn auch ständig bewölkt. Es ist schon beeindruckend die umwolkten Gipfel zu sehen. Die Landschaft veränderte sich auf dem weg zur Hochalpenstraße zusehends und wurde immer verkarsteter. Immer mehr Touristenpaläste säumten den Straßenrand und sahen jetzt in der „Warmzeit“ fast entwurzelt aus, nachdem der Meterhohe Schnee fehlte. Irgendwie sehen die Fassaden struppig ausgefranst über dem Boden aus. Mache Orte sahen geradezu wie eine Ansammlung von Märchenschlössern aus. Klarerweise hatte jedes Schlösschen seinen eigenen Namen.

Auf dem Weg kam ich auch in Galtür vorbei, dass vor nicht allzu langer Zeit von einer Lawine heimgesucht wurde. Von den Folgen war nichts, aber auch gar nichts mehr zu sehen. Da wird einfach klar, wie viel Geld in diesem Wirtschaftszweig steckt. Einzig riesige Steinwälle sind zu sehen, die nicht einmal unhübsch sind, sind zu sehen. Wenn man sich die Landschaft rundherum aber ansieht, wird klar, dass die nächste Lawine nur eine Frage der Zeit ist. Bannwald gibt es einfach keinen mehr. Alles dem Ski-Wahnsinn geopfert.

Beeindruckend bleibt die verkarstende Landschaft, wenn man weiter in die Höhe kommt. Bei der „tiroler“ Anfahrt auf die Silvretta merkt man die Höhe nicht so extrem wie von der Vorarlberger Seite, die wie sich zeigen sollte, um einiges steiler ist. Ein paar hundert Meter nach der Mautstelle fing es dann doch wieder an zu Regnen. Doch es war nicht so schlimm und das Regenzeug konnte im Topcase bleiben. Ich war allerdings froh das Futter eingezogen zu haben. 11 Grad wären dann doch empfindlich kühl gewesen.

Ohne Futter und Griffheizungen hätte es keinen Spaß gemacht. So bin ich ganz gut über die Runden gekommen. Einmal auf die Höhe, dann nochmal zurück, das ganze mit der Kamera mitfilmen. Wer weiß, wann ich mal wieder in die Gegend kommen. Prompt ließen die Batterien aus. Jetzt habe ich einen Gutteil der Anfahrt bis Galtür gefilmt, dann das. Daher erstmal auf die Bieler Höhe zum Parkplatz, die Batterien tauschen. Wieder Zurück, und dann alles in einem Bogen.

Doch 25 Minuten Restzeit waren nicht genug. Ich hatte die vorarlberger „Abfahrt“ nicht so lang kalkuliert. Ein Wohnmobil tat  das übrige. Da wurde mir aber erst klar, wie steil die „andere“ Seite war. Absolut „geil“ Kurven über Kurven, eine Kehre nach der anderen. Ich freute mich schon richtig darauf, wieder rauf zu fahren, was ich gleich tat. So langsam hatte ich mich ja an mein Gepäck gewöhnt und wie das dann die Dynamik beeinflusst. Also wieder rauf.

Beim Stausee gibt es eine Restauration. Da habe ich dann meinen Magen beruhigt. Und anschließend diese ganzen Kehren wieder runter. Es schauerte auf der Fahrt immer wieder, allerdings nur kurz und ein Gutteil der Strecke war sogar trocken. Ich denke es lohnt sich immer einen Umweg über die Silvretta zu fahren, wenn man in der Nähe ist. Es ist wirklich ein Erlebnis.

Die Fahrt ins Flache Richtung Bludenz war dann eher langweilig und langsam wurde es dann richtig warm (15 Grad) Die Unterschiede waren richtig zu spüren. Gegen die 10 / 11 Grad oben auf dem „Pass“ wurde es schon richtig mediterran. Leider sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen recht häufig. Daher war es eher eine zähe Angelegenheit nach Bludenz. Und so landschaftlich interessant wie oben war es auch nicht mehr. In Bludenz angekommen, überlegte ich doch noch den Arlbergpass zu fahren. Was soll denn das. Nur 214 Km auf der Uhr?

Die Verlockung war groß. Also noch einmal tanken und auf die Schellstraße, dann vor dem Tunnel ab und den Pass fahren. Doch leider fing es nach wenigen Kilometern an zu Regnen. Nein, dass muss ich mir nicht antun. Genug Regen. Lieber früher eine Herberge suchen und sicher unterkommen.

Also habe ich kehrt gemacht und bin um 17:30 Richtung Feldkirch. Dort habe ich recht schell eine feine Jugendherberge ausfindig gemacht und bin die längste Zeit im Freien gesessen und hab den Text geschrieben. Die Jugendherberge ist in einem alten Fachwerkhaus untergebracht und wenn es nach Anmutung, Komfort und Service ginge müssten die hier 100 Euro pro Nacht für das Stockbett verlangen, wenn man es mit dem "Heimgartl" in Innsbruck vergleicht. Doch Vergleiche hinken und es gibt dafür sicher eigene „Gesetzte“. Ich freu mich schon auf die morgige Durchfahrung der Schweiz. Dann bin ich auch schon fast in Frankreich.

 

Bilder vom alten Siechenhaus

Jetzt die Jugendherberge.

Zur Webseite

Eisbär am Weg zur Silvretta

am 12.09.2009

Start: Aus Richtung Landeck

Ziel: Galtür

Zeit: 31:30

Originalgröße Film: 1 GB

Resampled: 23,92 Mb

 

Die Videos sind alle ungeschnitten. Pausen und Halts vor roten Ampeln sind nicht "bereinigt". Die Anfahrt ist nicht so spektakulär.

 

Eisbär auf der Silvretta

am 12.09.2009

Start: Patznaun

Ziel: Paternen

Zeit: 23:40

Originalgröße Film: 773 MB

Resampled: 26,14 Mb

 

Der Speicher war leider irgendwann aus. Wenn diese Wohnmobile nicht wären, wär es sich ja von Mautstation zu Mautstation ausgegangen :-(

 

Frankreich 2009

Tag 1: Wien - Innsbruck

Tag 2: Innsbruck - Feldkirch

Tag 3: Feldkirch - Martigny

Tag 4: Martigny - Bourg St. Maurice

Tag 5: Bourg St. Maurice - Milano

Tag 6: Milano - Dobbiaco (Toblach)

Tag 7: Dobbiaco (Toblach) - Wien



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